Saturday, 19 November 2011

No Border lasts forever* II – Zweite Konferenz zu Bilanz und Perspektiven der antirassistischen Bewegung


No Border lasts forever* II – Zweite Konferenz zu Bilanz und Perspektiven der antirassistischen Bewegung

 18. bis 20. November 2011 in Frankfurt/Main
Wer hätte sich bei der ersten Konferenz im Dezember 2010 vorstellen können, dass kurz darauf der arabischen Frühling beginnen und wenige Monate später mit dem Sturz der Despoten das EU-finanzierte Wachhundregime in Nordafrika ins Wackeln geraten würde? Die Aufständigkeit im Maghreb inspiriert inzwischen die Krisenproteste in Südeuropa. Die Kämpfe gegen die Sparprogramme blitzen als transnationaler Aufbruch auf. Südlich der Sahara prägt jedoch die notgedrungene Rückkehr derjenigen, die im Krieg in Lybien zwischen die Fronten gerieten, die Situation. Und zugleich macht der Tod von über 2000 Boatpeople im Mittelmeer das Jahr 2011 zu einem der grausamsten in der Geschichte des EU-Grenzregimes. In Athen liegen Pogrome gegen MigrantInnen zeitlich wie räumlich nah neben den Massenprotesten gegen Regierung und Troika*. Angesichts hartnäckigen Widerstandes von Flüchtlingen und MigrantInnen und im Domino europaweiter Gerichtsentscheidungen musste auch das deutsche Innenministerium im Januar 2011 die Dublin-Abschiebungen nach Griechenland aussetzen. Doch der Abschiebeapparat läuft ansonsten weiter, verstärkt durch Frontex-gestützte Charterabschiebungen, gegen Roma Richtung Kosovo, gegen AfrikanerInnen nach Nigeria. Hinzu kommen Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien quer durch Europa – mit dem Breivik-Attentat in Norwegen als traurigem Höhepunkt.
Diese kurzen – hier auf Migration orientierten – Schlaglichter mögen genügen, um zu zeigen, wie widersprüchlich eine Bilanz der letzten Monate ausfällt. Unerwartete Aufbrüche und kalkulierte Katastrophen prägen gleichermaßen die globale Lage, die zu reflektieren wesentlicher Teil der zweiten antirassistischen Konferenz in Frankfurt sein wird.
Vision, Vernetzung, Verbreiterung lautete das dreifache (V-) Motto der gelungenen ersten Konferenz Ende letzten Jahres, an der sich bis zu 300 Interessierte und Aktive aus den unterschiedlichen Netzwerken beteiligten. Verschiedenste Initiativen stellten ihre Arbeit vor, gemeinsame Problemstellungen wurden ausgetauscht, neue Kampagnenpläne entwickelt. Seit Jahren zeichnet die antirassistische Bewegung eine beachtliche Kontinuität aus, und das gleichzeitig in lokal verankerten wie auch in transnational vernetzten Projekten. In Frankfurt wurde das Potential spürbar, das in dieser Vielfalt, in der Zusammensetzung, den Kontakten und Querverbindungen liegt.
An dieser positiven Erfahrung wollen wir mit der Folgekonferenz anknüpfen, erneut ist eine Mischung aus Plenas, Workshops und Worldcafes* in Vorbereitung. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund rasanter Umbrüche und Entwicklungen soll versucht werden, inhaltliche Debatten zu vertiefen und verstärkt die Frage der Vergesellschaftung unserer Forderungen in die Diskussion zu bringen. Der (im Vergleich zur ersten Konferenz) erweiterte Vorbereitungskreis wird das Programm entlang von 7 Schwerpunkten ausrichten. Um Anmeldungen wird unter der folgenden Adresse gebeten: conference(at)w2eu.net Read More »
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No Border Lasts Forever II – vom 18. bis 20. November 2011 in Frankfurt/Main

Zweite Einladung zur Mitarbeit an der (Folge)Konferenz der antirassistischen Bewegung  – Vorbereitungstreffen am Samstag, 10. September, in Hanau
Vision, Vernetzung, Verbreiterung lautete das dreifache (V-) Motto der antirassistischen Konferenz, zu der Welcome to Europe im Dezember 2010 nach Frankfurt eingeladen hatte. Bis zu 300 Interessierte und Aktive aus den unterschiedlichen Netzwerken beteiligten sich an Plenas, Arbeitsgruppen und World-Cafes. Verschiedenste Initiativen stellten ihre Arbeit vor, gemeinsame Problemstellungen wurden ausgetauscht, neue Kampagnenpläne entwickelt.
Seit Jahren zeichnet die antirassistische Bewegung eine beachtliche Kontinuität aus, und das gleichzeitig in lokal verankerten wie auch in transnational vernetzten Projekten. In der Frankfurter Konferenz wurde das Potential spürbar, das in dieser Vielfalt, in der Zusammensetzung, den Kontakten und Querverbindungen liegt.
An dieser Erfahrung wollen wir mit der Folgekonferenz anknüpfen, deren Datum und Ort jetzt frühzeitig feststehen: vom 18. bis 20. November und wieder in denselben Räumen in Frankfurt am Main. Auf zwei Treffen, zunächst in Hildesheim im März und dann in Münster im Rahmen des Grenzfrei-Festivals Ende Mai, haben erste Vorbereitungsdiskussionen begonnen, Leute und Gruppen aus verschiedenen Städten und mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten sind daran beteiligt. In den kommenden Wochen wird dieser Prozess vor allem per Email fortgesetzt, die Kommunikation läuft über eine Verteilerliste. Und am 10. September wird es von 11 bis 18 Uhr ein Treffen in Hanau geben, in denen die bis dahin entwickelten inhaltlichen Vorschläge zu einem ersten Programm zusammengefasst werden.
Wer an diesem Vorbereitungsprozess mitwirken möchte, kann sich bei der nachfolgenden Konferenzadresse melden. Spätestens Anfang September wird es nochmal ein Update und eine ausführlichere Einladung zum Vorbereitungstreffen geben.
Kontakt: conference(at)w2eu.net
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„No Border lasts forever!“ – Erste Eindrücke und Kurz-Infos zur Frankfurter Konferenz

Freitag Abend war der Festsaal an der Frankfurter Uni mit 300 ZuhörerInnen gut voll, sowohl der historisch-visionäre Einleitungsbeitrag zu Abolitionismusund Bewegungsfreiheit als auch das Kaleidoskop mit zehn kurzen Bilderbeiträgen (Pecha Kuchas) zu verschiedenen antirassistischen Netzwerken und Kampagnen fand viel Interesse und Anklang.
Bis zu 250 Leuten beteiligten sich am Samstag und Sonntag an Plenas und Workshops. In der Zusammensetzung der Konferenzbeteiligten spiegelte sich die Unterschiedlichkeit der aktivistischen Spektren der antirassistischen Bewegung wider und auch eine Reihe neuer Gruppen und Initiativen waren vertreten.
Auf der Webseite findet sich inzwischen der zu Beginn der Konferenz verteilte Reader, der demnächst zu einer Art „Gelbe Seiten“ der antirassistischen Bewegung ausgebaut werden soll. Eventuell gekoppelt mit einer übergreifenden virtuellen Antira-Plattform, in der überregional bedeutende Termine gesammelt werden.
In den meisten der 13 AGs gab es weitergehende Verabredungen zu Folgetreffen oder sogar gemeinsame Aktionsvorschläge. So soll es z.B. am Dienstag, den 22.3.2011, einen bundesweiten Aktionstag gegen Lager geben.
Ein Vorschlag für eine große gemeinsame Aktion für 2011 hat sich im Abschlussplenum (erwartungsgemäß) erstmal nicht entwickelt. Doch die Konferenz konnte und wollte zunächst das gemeinsame vielfältige Potential spürbar machen und mit übergreifenden Vernetzungsprozessen der Zersplitterung entgegenwirken. Beides dürfte in den drei Tagen in Frankfurt gut gelungen sein, Zufriedenheit bis Begeisterung war die überwiegende Stimmung in der Abschlussrunde.
Dementsprechend wurde von vielen Seiten befürwortet, für das nächste Jahr (evt. im November 2011) eine Folgekonferenz mit einer breiter getragenen Vorbereitung zu planen.
Am Sonntag, dem 13. März 2011, wird im Rahmen eines Wochenendtreffens des Netzwerks „Welcome to Europe“ die Gelegenheit sein, die Frankfurter Konferenz nachzubereiten und über Zeit und Ort der Folgekonferenz erste Vorentscheidungen zu treffen.
Finally: Die große Spendenbereitschaft sowie Zuschüsse der Asta-Fachschaften und von medico international haben die weitgehende Deckung aller Kosten der Konferenz ermöglicht. Dafür in alle Richtungen ein Dankeschön.
Beste Grüße vom Konferenzteam
P.S.: Absehbar sollen auf der Konferenzwebseite auch die 10 Pecha-Kucha-Beiträge sowie sonstige Inputs veröffentlicht werden.  Solltet Ihr aus den AGs Vorschläge haben, die Ihr gerne auf der Webseite veröffentlichen möchtet, mail sie uns gerne an conference@w2eu.net.
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No Border lasts forever in Analyse und Kritik

Analyse und Kritik – November 2010
No Border lasts forever* (I)
Transnationale Protestaktionen führen 2011 nach Westafrika
Warschau, Istanbul und ägäische Inseln, Oujda in Marokko: Nicht zufällig lagen die meisten Stationen einer transnationalen Aktionskette der letzten Monate an oder sogar jenseits der Außengrenzen der EU. Und sie hatten einen gemeinsamen Fokus: Frontex. Im Kampf um globale Bewegungsfreiheit wird die europäische Grenzschutzagentur 2011 erneut zum Ziel von Protestaktionen: in Mali und im Senegal.
Welcome to Europe – kurz: w2eu – nennt sich das kleine, aber rege bundesweite Netzwerk antirassistischer Gruppen, das sich 2009 rund um die Mobilisierung zum Nobordercamp in Griechenland formiert hatte. Lesbos steht nicht nur für einen erfolgreichen Kampfzyklus gegen die Internierung an den EU-Außengrenzen (vgl. ak Nr. 544). Bis heute sind viele der am Infopunkt von Mytilini geknüpften Kontakte mit Flüchtlingen und MigrantInnen nicht abgerissen, vielmehr finden sie im Widerstand gegen die Dublin-II-Verordnungquer durch Europa ihre Fortsetzung.
Und diesem anhaltenden „Lesbos-Impuls“ war es auch geschuldet, dass w2eu im April dieses Jahres einen Aufruf verbreitete, mit dem versucht wurde, eine ganze Kette von Mobilisierungen unter dem Titel „5 Jahre Frontex – 5 Jahre Ceuta und Melilla“ inhaltlich und praktisch zu verknüpfen.
Sieben Stationen von Warschau bis Oujda
Im Mai gelang in Warschau die zumindest symbolische Störung einer Frontex-Propagandaveranstaltung zu ihrem 5-jährigen Bestehen. Mehrere Firmen, von Frontex eingeladen, präsentierten ihre Grenzüberwachungstechniken, als ein Go-In mit Megaphondurchsagen und Transparenten für einigen Wirbel sorgte.
Im Juni gab es in London und am Wiener Flughafen Proteste, die sich gegen die zunehmend von Frontex finanzierten und koordinierten Charterabschiebungen richteten. Gleichzeitig fand in Jena das Karawane-Festival zum Gedenken an die Toten der Festung Europa statt. In einer beeindruckenden, vor allem von selbstorganisierten Flüchtlingen gestalteten Maskenparade wurde nicht zuletzt Frontex als „Jäger der Boatpeople und Sans-Papiers“ denunziert.
Anfang Juli fand das 6. europäische Sozialforum (ESF) in Istanbul statt und damit erstmals außerhalb der EU-Grenzen. Menschen fliehen aus und zunehmend über die Türkei, das Land hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Transitstation der Migration entwickelt. Die EU macht auf allen Ebenen Druck, am Bosporus einen neuen Wachhund zu formieren, Frontex führt direkte Kooperationsverhandlungen. Vor diesem Hintergrund gab es nicht nur eine Reihe von Migrations-Workshops auf dem ESF, sondern auch eine kleine, aber powervolle Demonstration vor einem Abschiebegefängnis, bis vor kurzem nach offizieller Sprechweise „Guesthouse“ genannt.
Ende August startete mit Swarming Noborder ein kleines, dezentrales Folgeprojekt des Lesbos-Camps. Allerdings hatte sich in diesem Jahr die zentrale Flüchtlingsroute nicht nur für Frontex sondern auch für uns überraschend schnell und massiv von den Inseln auf die Festlandgrenze zwischen der Türkei und Griechenland verschoben (1). Fast keine Flüchtlinge kamen auf den Inseln an, insofern blieben auch die geplanten Protestaktionen sehr symbolisch.
Ende September begann in Brüssel ein Nobordercamp, aus dem heraus trotz aller Repressionen (siehe letzter ak 554) u.a. eine hochrangige Frontex-Tagung gestört werden konnte.
Schließlich fand Anfang Oktober in Oujda in Marokko eine Konferenz zum 5. Jahrestag der tödlichen Ereignisse in Ceuta und Melilla statt. Öffentlichkeitswirksam vorbereitet gelang es damit nicht nur – u.a. mit einem Vortrag eines damals beteiligten Flüchtlings – die mörderischen Konsequenzen der EU-Migrationspolitik sowie die Kollaboration der marokkanischen Regierung in Erinnerung zu halten. Erstmals war  es auch möglich, die Kritik an Frontex in den wichtigsten marokkanischen Fernsehsender zu bringen. Für die interne Vernetzung war zudem von Bedeutung, dass zahlreiche Selbstorganisationen von Flüchtlingen aus Rabat vertreten waren, aber auch Aktivisten aus Mauretanien und Mali.
Next Stations: Bamako und Dakar
Denn die (migrationsbezogene) euro-afrikanische Kooperation, die sich in den letzten Jahren mit gegenseitigen Besuchen stabilisiert hatte, steuert für Anfang 2011 auf ein neues transnationales Projekt zu. Im jungen Netzwerk Afrique-Europe-Interact ist eine Karawanetour für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen in Vorbereitung, die in der malischen Hauptstadt Bamako starten wird. Die AME (2), über viele Jahre aktiv, bildet den organisierenden Kern. Geplant sind mindestens 5 Stationen einer Bustour, die mit dem Untertitel „für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung“ nicht allein Migrationsfragen, sondern auch deren Hintergründe wie z.B. die Situation in der Landwirtschaft oder den Klimawandel thematisieren wird. Nicht zufällig endet die Route in Dakar, der senegalesischen Hauptstadt, in der Anfang Februar das nächste Weltsozialforum stattfindet. Migration und Entwicklung sind dort bereits als zentrale Schwerpunkte gesetzt, und die Karawanetour will mit dafür sorgen, dass die Kritik am EU-Grenzregime, das mit der Frontex-Operation Hera unmittelbar vor der Küste Senegals präsent ist, möglichst laut und scharf sein wird.
Aus Deutschland wird sich eine mindestens 30-köpfige Delegation auf den Weg nach Westafrika machen, darunter einige (Ex)Flüchtlinge, die hier in den letzten Jahren die antirassistischen Kämpfe mitgetragen haben und ihre unmittelbaren Erfahrungen in den direkten Austausch mit den AktivistInnen in Afrika einbringen wollen (siehe: http://www.afrique-europe-interact.net/).
h., kein mensch ist illegal/Hanau
Anmerkungen:
* In der Doppeldeutung von „keine Grenze ist für immer“ und „No Border-Kämpfe gehen immer weiter“.
(1) Ende Oktober hat die griechische Regierung die schnellen Eingreiftruppen von Frontex angefordert, der erste Einsatz dieser sog. „Rapids“, siehe auchw2eu.net
(2) AME: Assoziation der Abgeschobenen aus Mali
No Border lasts forever (II)
Konferenz zu Bilanz und Perspektiven antirassistischer Bewegung
Visionen, Vernetzung, Verbreiterung – gleich drei Vs stehen für die Zielsetzungen einer ambitionierten bundesweiten Konferenz, die vom 10. – 12.12. in Frankfurt am Main stattfinden wird.
Die Initiative entstand im Welcome to Europe-Network, doch dem Programm ist zu entnehmen, dass verschiedenste antirassistische Projekte, Kampagnen und Netzwerke am Vorbereitungsprozess beteiligt sind oder jedenfalls ihre Kommen zugesagt haben. Das erscheint umso bedeutender als die Frage nach „Vielfalt oder Zersplitterung“ zwar keine neue aber auch keine überholte ist im Feld von Flucht und Migration. In vielen Städten arbeiten Initiativen zu ganz unterschiedlichen Themen, doch die Kluft zwischen Gesamtpotential und realer gemeinsamer oder zumindest aufeinander bezogener Praxis wird deutlich, wenn auch die breiter angelegten Mobilisierungen der vergangenen Jahre selten über einige hundert TeilnehmerInnen hinauskommen.
„Vielfalt oder Zersplitterung“
Anfang Juni fand in Jena das Karawane-Festival statt, an dem sich etwa 6-800 AktivistInnen vor allem aus dem Spektrum der Flüchtlings-Selbstorganisationen und einiger Antira-Gruppen beteiligten. Gleichzeitig trafen sich die medizinischen Unterstützungsprojekte aus 25 Städten zu einem Bundestreffen in Leipzig. Einen gegenseitigen Bezug gab es nicht, womöglich wussten Teile der jeweiligen TeilnehmerInnen schlichtweg nichts von dieser Parallelität.
Oder: In 5 Städten gibt es mittlerweile gewerkschaftliche Anlaufstellen für MigrantInnen mit und ohne Papiere. Das zeigt, dass zumindest in Teilen der Gewerkschaften ein inklusiver Umgang mit der (illegalisierten) Migration gesucht wird, und ist gleichzeitig ein allgemeiner Ausdruck für eine zunehmende Tendenz der Entkriminalisierung hierzulande. Doch diese Arbeit erscheint völlig getrennt von den vielfältigen Recherche- und Unterstützungsprojekten an den EU-Außengrenzen, wo die Kontrolle und Kriminalisierung der Migration – bis hin zur tödlichen Abschreckung gegenüber den Boatpeople -  seit Jahren eskaliert.
Die Frankfurter Konferenz zielt nicht nur auf eine stärkere gegenseitige Bezugnahme im „Kaleidoskop des Antirassismus“, wie der Titel einer Auftaktveranstaltung (am Freitag Abend) überschrieben ist. Inhaltliche Verknüpfungen entwickeln sich nicht zuletzt mit den persönlichen Kontakten, somit geht es gleichzeitig um ein verbreitertes Zusammentreffen unterschiedlicher Akteure. AktivistInnen aus dem Spektrum von kein mensch ist illegal oder der Karawane treffen regelmäßiger aufeinander. Doch im Dezember kommen ebenfalls Aktive von den Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) oder vom akademischen Netzwerk „kritnet“ hinzu. Und mit medico international ist eine NGO mit auf dem Podium, die über ihren radikalen entwicklungspolitischen Ansatz  in migrationspolitische Projekte eingestiegen ist.
Multitude des Antirassismus?
„Für eine Multitude des Antirassismus?“ lautet denn auch die Leitfrage der Talkshow (am Samstag Abend), in der über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ansätze und Herangehensweisen diskutiert wird. Die antirassistische Bewegung ist in den letzten Jahren (noch) vielfältiger und auch wieder jünger geworden. Frankfurt wurde u.a. deswegen als Konferenzort gewählt, weil hier – entlang der Mobilisierung nach Calais – eine neue Noborder-Gruppe entstanden ist, und im September eine gewerkschaftliche Anlaufstelle – MigrAr FfM – eröffnet hat. Die Chancen stehen gut, dass nicht nur aus Rhein-Main einige (Neu)Interessierte der Einladung folgen. Die Vortragsformate wie auch Informationsstände und ausreichende Pausenzeiten sind darauf angelegt, den Zugang zu den komplex erscheinenden Strukturen des Antirassismus zu ermöglichen bzw. eingefahrene Strukturen aufzubrechen.
Es wird in Frankfurt zwar Übersetzungen geben, aber Gäste aus anderen Ländern wurden nicht extra eingeladen, um die Konferenz nicht mit Ansprüchen zu überladen. Das Programm spiegelt gleichwohl wieder, dass antirassistische Bewegung nur in transnationaler Perspektive gedacht und praktiziert werden kann. Ein entsprechendes transeuropäisches Kontaktnetz ist in den letzten Jahren weiter gewachsen und hatte mit dem Nobordercamp auf Lesbos 2009 einen weiteren Schub bekommen. Seinen Ausdruck findet das in einem neuen, im Aufbau befindlichen Webguide unter www.w2eu.info, der in vier Sprachen betroffenen Flüchtlingen und MigrantInnen Zugang zu regionalen Unterstützungsprojekten und verbindliche Informationen quer durch Europa bieten will. Ein Ziel der Dezember-Konferenz ist insofern, die Netzpunkte und -knoten in Germany zu verdichten.
h., kein mensch ist illegal/Hanau
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Von den Mühen der Ebenen zu Visionen der Befreiung

Vom 10. bis 12. Dezember (Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag) wird in Frankfurt an der Universität in Bockenheim eine bundesweite antirassistische Konferenz stattfinden. Das Welcome to Europe-Netzwerk ( http://w2eu.net und http://w2eu.info) hatte diesen Vorschlag im Spätsommer verbreitet und relativ schnell zahlreiche positive Rückmeldungen für ein solches Zusammentreffen (mit den unten nochmals benannten Zielsetzungen) bekommen. Mittlerweile haben schon über 100 Leute aus verschiedeen Städten und Netzwerken ihre Beteiligung zugesagt und wir bitten alle, die hoffentlich noch zahlreich dazukommen wollen, sich ebenfalls sobald als möglich anzumelden.
„Drei V’s“ stehen für die Zielsetzungen der Konferenz: Visionär, vernetzend, verbreiternd. Es soll erstens versucht werden, mehr (neue) Leute anzusprechen und ihnen anzubieten, bei konkreten Projekten mitzumachen, denn der Zugang zu den bestehenden Initiativen ist für „Neue“ oft nicht leicht. Es soll zweitens darum gehen, die bestehenden Zersplitterungen der antirassistischen Netzwerke zu überwinden bzw. nach gemeinsamen Bündelungspunkten zu suchen. Und es soll drittens diskutiert werden, in welcher Geschichte und Perspektive unsere Kämpfe und Kampagnen stehen, denn zu oft verschwinden die Visionen hinter den Mühen der notwendigen Alltagsauseinandersetzungen.
Die Konferenz wird insofern hoffentlich dazu beitragen, dass sich (wieder) mehr und neue Leute an verbindlicheren Diskussionsprozessen und praktischen Vernetzungsansätzen der antirassistischen Linken
beteiligen.

Friday, 18 November 2011

ازاخراج اسماعیل میر زا جان جلوگیری شد


شبکه ی سرتاسری مردم هزاره: اسماعیل میرزا جان پناهجوی جوان هزاره در ماه فبروری سال 2010 وارد استرالیا شد ودر آنجا در خواست پناهندگی کرد.
اسماعیل میرزا جان 27 سال سن دارد واکنون در یک مرکز نگهداری پناهجویان به نام “والیوود”، در شهر سیدنی استرالیا به سر می برد. خبر نگاران این مرکزنگهداری پناهجویان را به یک “زندان” تشبیه کرده اند که در آن پناهجویان دروضعیت رقت باری
دولت استرالیا اما درخواست پناهندگی اسماعیل را رد نموده وتصمیم گرفته اورا در روز شنبه 19 نوامبر سال جاری از این کشور اخراج نماید. گرچند این تصمیم دولت استرالیا، با اعتراض گسترده ی فعالان حقوق بشر رو برو شد. اکثریت موسسات حقوق بشری، وکلای حقوقی اخراج این پناهجوی افغانستانی را یک عمل غیر انسانی خوانده بودند.
خوشبختانه پس از فشار گسترده ی سازمانها وفعالان حقوق بشر وهمچنان اعتراض حزب سبز های استرالیا نسبت به اتصمیم دولت این کشور، امروز دادگاه فدرال استرالیا تصمیم گرفت اقامت اسماعیل میرزا جان در استرالیا را تا سه هفته ی دیگر تمدید کند، تا کمیسیون رسیده گی به پرونده های پناهجویان بتواند یک بار دیگر درخواست او را بررسی کند.





شبکه ی سرتاسری مردم هزاره با حمایت جدی از این پناهجوی جوان، ازهرراه ممکن باهمکاری همه جانبه با فعالان حقوق بشر در استرالیا تلاش خواهد کرد تا اسماعیل میرزا جان را ازخطر اخراج شدن نجات دهد. ما همچنان از تمام پناهجویان افغانستانی در استرالیا می خواهیم تا سکوت شان را بشکنند و به طور جدی وهماهنگ از هرطریق ممکن تلاش کنند تا از اخراج اسماعیل میرزا جان از این کشور جلوگیری صورت گیرد.
هوشیار باشید اگر این اقدام غیر انسانی عملی گردد، در آینده راه برای باز گرداندن تعداد بیشتر پناهجویان به جهنم افغانستان را هموار خواهد کرد. لذا امید واریم از این سه هفته وقت به طور خوب استفاده شود.


The Jirga Gaziantep


5 th post.  Distance, travel and insecurity are not enough to deprive the Afghan refugees of their roots. Gaziantep also meets the "Jirga", the council of elders, who sit to face the painful topic of exile, but also the everyday problems of people living on the edge of bitterness between the present and uncertain future
Elder Abdal Halek browse a file yellowed. Sitting in a semicircle on the carpet, the meeting of heads of households silent witness. "Here is my whole life since I was in Turkey." Modules, applications, certificates, clippings and notes. The gnarled fingers plunge through the papers, stopping on a sheet headed UNHCR: "It 'a week ago." Handing it to me. "I invite you to call for the third time. It means that I do not even recognize the refugee status. After seven years. 
"But I," continued the old man, "I no longer have the strength to wait. For years I waited and hoped.Then I tried. I have twice sent my children to Greece with the traffickers. They were arrested, beaten and sent back here. I tried to return to Tehran, but Iran is no longer the country where we lived for so long. I tried with the UNHCR, but Ankara no longer respond to the phone for months. "Then he turns his gaze to the ground. "From now on, simply will not do anything."
Gaziantep, southern Anatolia. A must for my journey to Izmir to meet even the frantic search for my destiny with that of Mussa Khan. Junction of ancient thoroughfares, crossing of Arab culture, Turkish, Kurdish and Persian, the former Antep is one of twenty-six "satellite towns" identified by the turkish government as a place of residence for asylum seekers. Here live fifteen to twenty families in Afghanistan, all waiting for resettlement that never comes.
"I am a strong depression. Some very serious. " Hakan, a psychologist of ' ASAM  (Association for Solidarity with refugees and asylum seekers) is familiar with the situation of  Muhajirin  . His association, branched in the country, helping them for years. The meeting Saturday morning, after endless night travel by van. It 'came on purpose to meet me at the office, intrigued by the request for an Italian reporter to meet  Muhajirin.
"Europe, the United States and Australia have closed their doors in the faces of Afghan refugees," he says Hakan. "At the time though Gaziantep Iraqi asylum seekers, and within a year are resettled in the West. The Afghans know that the jobs are there, but they see that they are regularly assigned to others. Hence their psychological suffering, they feel abandoned. "
Walking towards the ' Iran Bazaar,  the district where all the families of  Muhajirin  , Hakan offers me his interpretation of the facts. "The Afghans are hard to pin down. Frequently, as a result of secondary movement  , that is, after living for years in Iran or Pakistan. It 'hard to establish their identity, their past, their possible involvement in terrorist activities: UNHCR knows that the possibility of obtaining an Afghan resettlement is remote. "He concludes:" Therefore do not even spend more time with them. They wait for better times.  Inshalla  . "
The ' Iran Bazaar  is the center of gravity of the Afghan community. In this narrow stretch of road between rows of shops buses make stops every day of Iranian pilgrims to the holy places of Shiite Damascus mosque Sayyidah Zaynab, daughter of the first Shiite Imam Ali, and that of Sayyidah Ruqayya, rebuilt in 1985 precisely with Iranian funds. Here, guarding a makeshift stall on the sidewalk, we meet Bismilleh, young householder, and Mazar Shariff. Within minutes a dozen Muhajirin  gather around me, bewildered by the presence of a European interested in their stories.
They ask questions, exchange opinions. They observe. The presentation of Hakan does not seem enough to appease their curiosity impetuous. At the end is the arrival of the old Abdal Halek to fix everything. Helped in the translation by his eldest son, Muslim, invited me to his house. A result of householders joins immediately.
Muhajirin in front of the map of Afghanistan
Slowly I realize what is happening. A thousand miles from 'Afghanistan, I am going to attend one of the most intimate rituals of ancient tribal culture of Afghanistan: the  jirga  , a council of elders.
It is an abridged version, mixed, and improvised "in exile", but retains the substance and the solemnity due to him. Nine men sit in a circle, legs crossed. After the presentations and tea, Abdal Halek shall obtain the file from his son yellowed. It extracts the documents from UNHCR, the sentence that condemns him to life in prison to open a temporary asylum.
And 'the beginning of a long and bitter, in which the words of Naqeeb I hammer the mind: "What you see and hear you will not like."
"Omar," said Abdal Halek indicating one of these on his right, "came two years ago with the whole family." Military occupation, in 2003 he enlisted in the Afghan police, until the Taliban forced him to flee. "For a month and a half, however, his wife and two youngest children have disappeared. The police say they can not do anything. UNHCR is not involved. "Omar fixed the carpet, expressionless.The children were with him, five and seven, are the only children admitted to the meeting. They would have nowhere else to go.
"The truth," says the old man "is that the 'vulnerable refugees', for example, a single woman with children in tow, are the only ones who can obtain asylum in Europe. So something must have convinced trafficker from illegally leaving the rest of the family here. It would not be the first time. "Restrictive rules adopted in Europe in terms of hospitality show here all their inhuman irrationality.
Asylum applications rejected
The conversation becomes more participatory.Bismilleh, by my side, vents his bitterness talking about resettlement  : "Our appeals are rejected all the time, now do not present them almost. And even when we are recognized as refugees, no country welcomes us. "He continues: "UNHCR has no confidence in us, there are only office in Ankara Iranian interpreters. They only understand Dari, similar to himself. Many of us, however, speak Tajik, Pashto, or Uzbekistan. The result is always the same: our evidence is considered unreliable. "
"Some countries like Norway," Bismilleh again, "give asylum to Afghans who manage to get there illegally. And 'why we continue to flee. I myself, when I have enough money, I will try. Athens traffickers ask four thousand U.S. dollars per person, from then on, I see as an arranger. "
A year ago, in an attempt to send his children to Europe, Abdal Halek spent nine thousand U.S. dollars. He had already paid 25 thousand to get here with the family. "Only a few make it. My have been arrested on a boat along with other 117 people. Algerians, Palestinians, Kurds, Iraqis, Pakistanis, Iranians, Somalis. But at least they came back after a month in prison. Others disappear for ever. "
The entire morning flowing to the rhythm of their painful stories. It seems that the frustration built up over years of futile waiting in my presence has been a vehicle of expression, a catalyst.
After lunch the  Jirga  will implode in a fierce debate. Morteza, headed by ethnic Uzbeks, pulls from his pocket a piece of paper, turning to me: "We want you to know what happens here."
The memo contains the names of nine of the Turkish merchants' Iran Bazaar  . For some time the Afghans are trying to impose the closure of the stalls, accusing them of making unfair price competition. Three days ago they threatened to kill Asif, one of  Muhajirin  most openly opposes the ban. To add credibility to the threat have attached the list of their names. A true act mafia style.
"The reality," says Morteza, "is that the Iranian pilgrims prefer to buy from us because we speak to do, and why some of us are Shiites, like them." He continues: "The merchants no longer tolerate. They said, Asif consegnateci and everything will be fine. Otherwise we consider all guilty. "Morteza then concludes, disarmed:" They gave us a short time. We need to find a solution quickly. "
I take the time to say goodbye. And 'evening now. A feeling of utter helplessness accompanies me on the journey to Izmir. Nagging questions reverberate in my brain. I have the right to go into the lives of these people? Generates much hope my concern?
The  Muhajirin  demanded me to take with me a copy of their applications for asylum. "Portal to Ankara. To you shall hearken. "
In nothing has served to explain that my path goes elsewhere. The important thing for them, is put in motion, breaking the hold, find a reason to get by. (Mussakhan.wordpress.com)

Tuesday, 15 November 2011

نخستین پناهجوی افغان از استرالیا اخراج می شود


قرار است برای نخستین بار، استرالیا یک پناهجوی افغان را که درخواست پناهندگی او رد شده، به افغانستان باز گرداند.
رسانه های داخلی استرالیا، از این مرد به نام اسماعیل میرزا جان، بیست و هفت ساله، یاد کرده و گزارش داده اند که قرار است این شهروند افغان، روز شنبه به کابل بازگردانده شود.
بازداشتگاه در سیندی
بازداشتگاه در سیدنی، محلی که اسماعیل میرزا جان در آن نگهداری می شود
آقای میرزا جان، نخستین پناهجوی افغان است که پس از تفاهم ماه جنوری میان افغانستان و استرالیا، به کشورش بازگردانده می شود.
براساس این تفاهم که میان دولت های دو کشور امضا شد، استرالیا اجازه دارد افغانهایی را که درخواست پناهندگی شان قبول نمی شود، حتی در صورت عدم رضایت پناهجو، او را به افغانستان بازگرداند.
میرزا جان به رسانه ها گفته است که او هیچ خانواده ای در افغانستان ندارد و بازگشت او به کشورش، او را در شرایط سختی قرار خواهد داد.
او افغانستان را در سال ۲۰۰۱ ترک کرد و پس از آنکه درخواست پناهندگی اش در بریتانیا و ایرلند رد شد، سال گذشته با استفاده از هواپیما به استرالیا رفت.
آقای میرزا جان، در حال حاضر در یک بازداشتگاه در شهر سیدنی استرالیا نگهداری می شود.
'بدون دوست، بدون خانواده'


مسئولان اداره مهاجرت استرالیا می گویند که آنها مطمئن هستند این پناهجوی افغان با مصونیت کامل به افغانستان بازگردانده خواهد شد.
در یک اعلامیه اداره مهاجرت استرالیا آمده است: "آمادگی ها برای بازگردان یک پناهجوی افغان به کابل، که به تاریخ شانزدهم فبروری/فوریه سال ۲۰۱۰ به استرالیا آمده بود، اتخاذ شده است."
اعلامیه می افزاید: "درخواست این شهروند افغان از سوی اداره (مهاجرت) و هیات بررسی پناهندگی استرالیا ارزیابی شده ولی به او پناهندگی داده نشده است."
اسماعیل میرزا جان به شبکه خبری ABC گفت که در صورت بازگشت به افغانستان، نگران زندگی خود است.
او گفت: "من (در افغانستان) هیچ دوستی، هیچ خانواده ای ندارم. چگونه زندگی خواهم کرد؟"
افغانها، بیشترین تعداد پناهجویان را در استرالیا تشکیل می دهند. شماری از آنها پس از آنکه در سایر کشورها درخواست پناهندگی شان رد می شود، به استرالیا می روند



Monday, 7 November 2011

Επτά τραυματίες λόγω φωτιάς σε ειδικό χώρο παραμονής αλλοδαπών


Στο Αττικό Νοσοκομείο μεταφέρθηκαν τις πρώτες πρωινές ώρες της Κυριακής επτά αλλοδαποί, ύστερα από πυρκαγιά που προκάλεσαν σε κλινοσκεπάσματα και στρώματα οι ίδιοι σε έναν από τα κρατητήρια του Ειδικού Χώρου Παραμονής Αλλοδαπών της Αμυγδαλέζας Αττικής.

Πρόκειται, κατά δήλωσή τους, για Παλαιστίνιους, Αλγερινούς και Λίβυους, πιθανώς ανήλικους. Οι πέντε εξ αυτών μεταφέρθηκαν στο νοσοκομείο με αναπνευστικά προβλήματα και οι άλλοι δύο με εγκαύματα.

Σύμφωνα με την ΕΛ.ΑΣ., οι παραπάνω εκρατούντο για διοικητική απέλαση, καθώς είχαν εισέλθει και
παρέμεναν παράνομα στη χώρα, ενώ για πέντε από αυτούς εκκρεμούσε και η εκδίκαση ποινικών τους υποθέσεων για κλοπές και απόπειρες κλοπών.

Προανάκριση διενεργεί η Υποδιεύθυνση Ασφαλείας Δυτικής Αττικής

Fire in Amygdaleza detention center: seven immigrants injured

On Sunday morning 7 immigrants were transferred to Attiko Hospital in Athens after the inmates of Amygdaleza detention center set fire on their beds and mattresses.
The immigrants were Palestinians, Algerians and Libyans, probably underage. Five of them were taken to hospital with respiratory problems and two with burns.
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